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VERBRECHEN - RAUB - WILLKÜR?
DER IDENDITÄTSRAUB VON ZWICKAU - EIN NEUER SKANDAL?

22.04.2008

Das Zwickauer Blutgericht war einer der spektakulärsten Gerichtsfälle in Sachsen und in der Zwickauer Justizgeschichte des Mittelalters:
1407 wurde der Zwickauer Stadtrichter Franz Steussing, der sich eigennützig gegen die Stadt und deren Rat stellte, auf dem Zwickauer Hauptmarkt hingerichtet. Daraufhin wurden der Zwickauer Bürgermeister Peter Mergenthal und seine Ratsherren Hans und Stephan Gülden, sowie Johannes Dythmar in Meißen durch das Schwert hingerichtet.

Im Jahr 1983 fand man bei Grabungsarbeiten auf dem Burgberg zu Meißen die vier Skelette mit sauber, durch das Henkersbeil abgetrennten Halswirbeln. Die Zwickauer Ratsherren waren am 10. Juli 1407 auf dem Meißner Burgberg angekommen. Bis zuletzt von ihrem rechten Handeln überzeugt und auf Recht oder Gnade hoffend, hatten sie vorsorglich ihre Totenhemden schon dabei.

Anhand der Grabplatten, in denen das Wappen der Stadt eingemeiselt ist, konnte man feststellen, dass sie trotzdem standesgemäß begraben wurden.

Über die Ursachen und Hintergründe dieses Ereignisses informierte im Juli des vergangenen Jahres eine Sonderausstellung, als im Museum "Zwickauer Priesterhäuser" Geschichte und Geschichten sowie die vier Skelette der Ratsherren gezeigt wurden.

Damit ist die Geschichte noch nicht beendet. Sie geht im 21. Jahrhundert weiter. In nächster Zeit wird sie mit einem Identitätsraub fortgesetzt. Die Gebeine der Zwickauer Ratsherren sollen nämlich nicht nach Zwickau zurück kehren, wo sie eigentlich hingehören. Es gibt bereits einen Beschluss, nachdem das Chemnitzer Schocken-Kaufhaus in ein Landes-Archäologisches-Museum umgebaut werden soll. Hier soll dann die Geschichte (einschließlich der Skelette) in eine Dauerausstellung kommen.

Ein neuer IDENTITÄTSRAUB, der an die Praxis der SED-Bezirksleitung Karl-Marx-Stadt erinnert:

Im Jahr 1983 wurde z.B. die Stadt-Kapelle Karl-Marx-Stadt auf Beschluss der SED-Bezirksleitung gegen den erbitterten Protest der Zwickauer Theaterschaffenden in Robert Schumann Philharmonie umbenannt. Zitat SED-Genosse Orchesterleiter Worm:"Es gibt eine Gemeinsamkeit zwischen Karl Marx und Robert Schumann: Beide haben mit der Stadt (Chemnitz) überhaupt nichts zu tun."

siehe Zeitungsausschnitt: FREIE PRESSE, 01.02. 2008, Seite B6.

Obgleich es seit 1991 den Namen Karl-Marx-Stadt nicht mehr gibt, der von dieser Stadt auf Lebenszeit ernannte GMD Worm den Laufpass bekommen hat und bis auf den Karl-Marx-Kopf (NISCHEL) alle Honecker-Bilder verschwunden sind, dauert der Identitätsraub an. Warum wird in Chemnitz mit dem Namen unseres Robert Schumann Geld gemacht? Wir fordern die Rücknahme des vom SED Bezirks-Stadthalter Siegfied Lorenz begangenen Identitätsraubes. Wir finden, dass es auch ein Gebot der Selbstachtung in Chemnitz wäre, diesem geplanten Missbrauch das Ende zu bereiten.

Wenn das in Sachsen heute möglich ist, stellt man sich damit nicht auf eine Stufe mit alten Gepflogenheiten? Die Aberkennung der durch Königliches Dekret zuerkannten Kreisfreiheit zielt in die gleiche Richtung.

DER GROSSE MUSIKROMANTIKER ROBERT SCHUMANN GEHOERT NACH ZWICKAU UND NICHT NACH CHEMNITZ!
Wann begreift das auch die CDU in Dresden?

Kommentar: Unglaublich!

Newspost bearbeiten Newspost löschen  00:22 22.04.2008 von EBSON

„Macht und Pracht – Staatskarossen im Audi museum mobile“
15.03.2008
Mit einer außergewöhnlichen Sonderausstellung tritt das Audi museum mobile ab dem 12. März auf den Plan.

Gerhard Schröder war der erste deutsche Bundeskanzler, der einen Dienstwagen mit den vier Ringen fuhr, einen gepanzerten Audi A8.

Die Marke Horch war allerdings vor dem zweiten Weltkrieg in mehreren Ländern en vogue. So wird der Horch 400 aus dem Jahre 1930 von König Haakon VII von Norwegen zu sehen sein, ebenso ein Horch 830 BL mit einer ganz besonderen Geschichte. Frankreichs Präsident Charles de Gaulle fuhr dieses deutsche Auto nach dem 2. Weltkrieg fast zehn Jahre in seiner Funktion als General auch bei vielen offiziellen Anlässen.

Quelle: AUDI AG.

Bilder: Autojuwel
Höhen und Tiefen ebnet die Zeit...

HORCH - Audiatur et altera pars!

Reger Sinn und fleißge Hand...

HORCH-Hochbau (Motorenfertigung) erbaut 1914

Newspost bearbeiten Newspost löschen  00:01 15.03.2008 von EBSON

WEISSER SCHWAN AUF SCHWARZROTEM GRUND
"Ruinen schaffen ohne Waffen" oder: Das leise Sterben einer Region.

"Das gibt es nicht", meinen zumindest die meisten Leute auf der Strasse. Wie man das trotzdem generalstabsmässig plant und umsetzt, wurde von engagierten Bürgern und Historikern recherchiert. Geschichte und Gegenwart sind Beleg dafür. dass die besten und spannendsten Geschichten immer noch das Leben schreibt. Wie man dabei subtil vorgeht, um möglichst keine Spuren zu hinterlassen und wer mit welchen Motiven dahinter steckt, können Sie in einem demnächst erscheinenden spannenden Buch mit dem o.g. Titel lesen.

Newspost bearbeiten Newspost löschen  06:39 27.01.2008 von EBSON

Das Zwickau-Blog
Zwickau Firmensitz von HORCH und Audi,

Arbeitslosenquote um die 4,5% und ca. 250.000 Einwohner. So wäre der Wirtschaftsstandort Zwickau heute aufgestellt, wenn die Geschichte der Teilung Deutschlands anders verlaufen wäre.

Am 17 April 1945 wurde Zwickau kampflos der US-Army übergeben. Unter Lebensgefahr hatte ein mutiger Zwickauer zuvor die weiße Fahne auf dem Dom gehisst. Die Stadt entging dadurch der in England bereits geplanten totalen Zerstörung. Bis Ende Juni 1945 war die Zwickauer Mulde die Demarkationslinie zwischen dem amerikanisch und sowjetisch besetzte Gebiet in Sachsen.

Zwickau ist die Geburtsort der Autojuwelen von HORCH und Audi und der Silberpfeile der Auto Union. Der weltberühmte Komponist Robert Schumann, der Filmschauspieler Gert Fröbe (GOLDFINGER), der DDR-Nationaltorhüter Jürgen Croy und der Diskusolympiasieger Lars Riedel sind wohl die bekanntesten Zwickauer.

Sachsen ist das Land der Deutschen Aufklärung. Weder in Chemnitz, Dresden noch Leipzig, sondern in Zwickau steht die Wiege des sächsischen Automobilbaus.

Newspost bearbeiten Newspost löschen  16:21 24.12.2007 von EBSON

Audi sechs Mal ganz vorne
22.10.2007
Internet Auto Award von AutoScout24

Sechs erste Plätze für Audi beim Internet Auto Award: Das ist die beeindruckende Bilanz für die Marke mit den vier Ringen. Beim größten Internet-Publikumspreis der Auto-Branche belegten in ihren Klassen die Audi-Modelle A3, A6 und A8 jeweils die Spitzenposition. Auch der Audi Q7, der Audi TT und der Audi R8 erhielten die meisten Stimmen und somit den Preis „Carolina“.

Bereits zum sechsten Mal hat das Internet-Portal AutoScout24 seine User zu den beliebtesten Autos befragt. Erstmals wurde die Wahl in mehreren Sprachen und Ländern durchgeführt, darunter Frankreich, Spanien und die Benelux-Staaten. Insgesamt standen neun Fahrzeugkategorien zur Wahl. Rund 350.000 User gaben ihre Stimme ab, sechs Audi-Modelle wurden mit der Carolina ausgezeichnet.

In der Kompaktklasse setzte sich der Audi A3 durch, in der oberen Mittelklasse der A6 und in der Ober- und Luxusklasse der A8, der gerade eine umfangreiche Überarbeitung erfahren hat und noch attraktiver in das Modelljahr 2008 startet. Auch der SUV Audi Q7 erhielt eine weitere Auszeichnung und setzt seine Erfolgsgeschichte fort. Die zweite Generation des Audi TT Roadster konnte sich bei den Cabriolets ebenfalls gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Mit dem neuen TT ist Audi den Beweis angetreten, dass man eine Automobil-Ikone erfolgreich erneuern kann, ohne die Design-Gene zu verletzen. Die Faszination, die der reinrassige Sportwagen Audi R8 seit seiner ersten Präsentation auslöst, ist auch bei den AutoScout24-Usern zu spüren. Der R8 wurde direkt auf den ersten Platz gewählt. Damit ist Audi die mit weitem Abstand erfolgreichste Marke.

Quelle: AUDI

Newspost bearbeiten Newspost löschen  22:33 22.10.2007 von EBSON

Sonderausstellung "Rennen, Siege und Rekorde im Zeichen der Vier Ringe"
Westsächsische Rundschau, Zwickau, 18.10.2007
Mit einer ganz außergewöhnlichen Besonderheit wartet das August Horch Museum Zwickau noch bis 6.November auf. In der Sonderausstellung "Rennen, Siege und Rekorde im Zeichen der Vier Ringe" anlässlich des 75. Jahrestages der Gründung der Auto Union AG ist der Grand Prix Rennwagen der Auto Union wieder ganz nahe zum Ort seiner Entstehung zurückgekehrt. Hier wird der Typ D von 1939 in der letzten Ausführung präsentiert. Dieser Rennwagen machte bereits zu Beginn des Jahres weltweit Schlagzeilen, als vom Auktionshaus Christie’s im Februar als teuerstes Auto der Welt in Paris mit einem Startpreis von 8,8 Mio EUR versteigert werden sollte, dann jedoch kurz vor Beginn der Auktion wieder zurückgezogen wurde.

Der ausgestellte Wagen, aus dem Besitz von Abraham Kogan, einem Rennwagen-Sammler aus Brasilien, ist der einzige noch existierende Auto Union Typ D der Saison 1939. Er besitzt einen Doppel-Kompressor der Bauart Roots. Sichtbares äußerliches Zeichen ist eine Hutze direkt hinter dem Kopf des Fahrers, die als Höcker im Heckbereich nach hinten ausläuft. Mit dem Doppel-Kompressor gelang es den Entwicklern des Zwickauer Auto Union Rennstalls unter der Leitung von Professor Dr. Ing. Eberan von Eberhorst die Leistung des Rennwagens von 420 auf 485 PS zu erhöhen. Das Original-Chassis des Boliden trägt die Nummer 19 und kam nachweislich 1939 bei den großen Preisen von Frankreich und Deutschland zum Einsatz.

Das August Horch Museum befindet sich im 1909 gegründeten Zwickauer AUDI-Werk. Unweit davon befindet sich das nach der politischen Wende fast komplett platt gemachte HORCH-Werk, wo noch heute die Ruine des 1914 entstandenen Hochbaus zur Getriebe und Motorenfertigung zu sehen ist. Im HORCH-Werk war auch die Rennabteilung der AUTO UNION untergebracht, in der dieser Rennwagen entwickelt und hergestellt worden ist.

Die Stadt Zwickau pflegt das historische Erbe der Automobilentwicklung in der Region Zwickau.

Newspost bearbeiten Newspost löschen  13:21 20.10.2007 von EBSON