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Bluetooth für die erzgebirgische Spieldose - enorme Forschungsleistung an der TU Chemnitz
3. September 2009

Die Technische Universität Chemnitz hat eine bahnbrechende technische Entwicklung vorgestellt. Danach können in Handarbeit gefertigte, erzgebirgische Spieldosen jetzt auch über eine Bluetooth-Schnittstelle mit Sound-Dateien im mp3 Format geladen werden.

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Newspost bearbeiten Newspost löschen  23:59 04.09.2009 von EBSON

Gelebte Demokratie: Die Heide ist frei!
9. Juli 2009
Mit dem heutigen Sieg über die Verwaltungsbürokratie haben die Bürger aus der Gegend von Brandenburg und Wittstock einen Sieg errungen, der ein Zeichen für die Demokratie in Deutschland gesetzt hat. Nach 17jährigem Rechtsstreit hat der Staat den Bürgerwillen akzeptiert und darauf verzichtet, dass das sog. Bombodrom von der Bundeswehr genutzt wird. Es sei daran erinnert, dass es während der Diktatur der Arbeiterklasse unmöglich gewesen wäre, gegen sowjetisch genutztes Militärgelände zu demonstrieren. Die Staatsorgane wären sicherlich gegen diese Demonstranten mit Strafverfahren wegen staatsfeindlicher Hetze vorgegangen.

Ein Hoch auf die Demokratie!

Newspost bearbeiten Newspost löschen  02:40 10.07.2009 von EBSON

Die Geburt des Mythos „Silberpfeile“
Rennwagen aus Stuttgart und Zwickau waren die Referenz im Automobilrennsport der 30er Jahre!

* Vor 75 Jahren waren die Auto Union Silberpfeile auf der Berliner Avus erstmals am Start
* Auto Union und Mercedes Benz dominierten von 1934 bis 1939 die Rennstrecken der Welt
* Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 380 km/h

Vor 75 Jahren wurde eine der spannendsten Seiten in der Geschichte des Motorsports aufgeschlagen: Am 27. Mai 1934 starteten auf der Avus in Berlin erstmals die deutschen „Silberpfeile“. Auch wenn weder der Audi-Vorgänger Auto Union noch Mercedes Benz an diesem Tag zu gewinnen vermochten, beherrschten diese beiden Marken bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges 1939 die internationalen Rennstrecken dieser Welt. Heute kaum vorstellbar: Die Auto Union-Rennwagen waren 1936 auf den langen Geraden der Avus in der Lage, bis auf 380 km/h zu beschleunigen. – Ein Mythos war geboren.


Die Auto Union: gegr. 1932 - ehemals weltbekannter Sächsischer Automobilkonzern

Die Rennwagen mit den Vier Ringen auf der Karosserie standen erstmals am 27. Mai 1934 mit den Fahrern Hans Stuck, August Momberger und Hermann Prinz zu Leiningen beim AVUS-Rennen in Berlin am Start. Auffällig an ihnen war ihre silbern glänzende Alu-Haut und vor allem die Anordnung des Motors hinter dem Fahrer.

Mit dem Jahr 1934 begann die Gültigkeit einer neuen Rennformel, die den Konstrukteuren maximal 750 kg Gewicht der Fahrzeuge (trocken gewogen), aber unbegrenzte Hubräume sowie freie Kraftstoffwahl erlaubte.

Geistiger Vater der Auto Union-Rennwagen war Ferdinand Porsche. Er hatte bis 1938 den Rennwagen-Entwicklungsauftrag für den 1932 aus den Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer entstandenen neuen Kraftfahrzeug-Konzern und unter seiner Aufsicht sind seit März 1933 die Fahrzeuge in der Auto Union-Rennabteilung im Werk Horch in Zwickau hergestellt und erprobt worden. Abnahmebedingung war eine Leistung von mindestens 250 PS/4500 U/min. Der Beweis dafür wurde von Hans Stuck mit einer Weltrekordfahrt auf der AVUS im März 1934 erbracht.


Relikt aus vergangenen Zeiten: Versuchsabteilung im ehemaligen Zwickauer Horch-Werk im Jahr 2009

Beim Avus-Rennen schlugen sich die Auto Union-Boliden höchst achtbar. Hans Stuck hatte im Training schon mit einem Rundenschnitt von 245 km/h gezeigt, wer hier der Schnellste war. Auch im bei strömendem Regen ausgetragenen Rennen markierte die Auto Union die absolute Bestzeit des Tages (Momberger 225,8 km/h). Stuck hatte gar bis zur zehnten Runde eine volle Minute Vorsprung vor der Konkurrenz herausgefahren – bevor die Defekthexe zuschlug. Am Ende wurde Momberger hinter den Alfa Romeo-Fahrern Guy Moll und Achille Varzi Dritter und errang damit einen Platz auf dem Treppchen. Immerhin - die Konkurrenz mit dem Stern war wegen unbehebbarer technischer Probleme gar nicht erst am Start erschienen.

Mehrfach verbessert, erreichte der Wagen bis 1937 drei Entwicklungsstufen:
1934 Typ A: 295 PS
1935 Typ B: 375 PS
1936/37 Typ C: 520 PS


Silberpfeil aus Zwickau 1934: Auto Union Rennwagen Typ A

Dabei hatte sich das Grundkonzept der Konstruktion nicht geändert. Der 16-Zylinder-V-Motor war in der Mitte des Wagens und hinter dem Fahrer angeordnet und nahm damit die heute im Rennwagenbau übliche Anordnung um Jahrzehnte vorweg. Der Motor war mit zuletzt 6 l Hubraum so elastisch - maximales Drehmoment 87 mkg bei 2500 U/min -, dass er mit einem Vierganggetriebe auskam. Eine einzige Nockenwelle steuerte die 32 Ventile und die zunächst noch starre Kurbelwelle wich bald einer vom Spezialisten Hirth entwickelten Welle aus einzelnen Segmenten, die miteinander verzahnt und verschraubt waren.

Die bekanntesten Rennfahrer auf diesen Wagen waren Bernd Rosemeyer, Hans Stuck, Hermann Paul Müller, Ernst von Delius, Rudolf Hasse, Archille Varzi.

Mit dem Jahr 1938 wechselte die Formel und für die fällige Neukonstruktion sorgte Chefingenieur Robert von Eberan-Eberhorst, da Porsche infolge einer Vertragsauflösung nicht mehr zur Verfügung stand.

Den finanziellen Aufwand für den Grand Prix-Rennsport kann man auf Mark und Pfennig benennen: Er stieg vom ersten bis zum letzten Rennjahr von 1,3 auf 2,5 Millionen RM pro Jahr. Ein fertig gestellter Rennwagen kostete 1935 ca. 50 000 RM und vier Jahre später ca. 70 000 RM. Der personelle Aufwand begrenzte sich auf etwa 60 Mitarbeiter der 1933 gegründeten Rennabteilung, zu denen auch die Renn-Monteure zählten. Dabei handelte es sich um eine handverlesene Elite vorwiegend aus Mitarbeitern des Werkes Horch in Zwickau, wo auch diese Abteilung ihr Domizil hatte. Insgesamt hat die Auto Union für den Grand Prix-Sport zwischen 1934 und 1939 rund 13, 2 Millionen RM ausgegeben. An Fördermitteln erhielt sie rund 2, 7 Millionen RM. Das entsprach im Durchschnitt aller Jahre etwa 20 Prozent der Kosten. Die Auto Union bestritt zwischen 1934 und 1939 insgesamt 61 Rundstreckenrennen, davon 30 Große Preise. Davon hat sie 24 gewonnen, sowie 23 zweite und 17 dritte Preise errungen. 1934, 1936 und 1938 ging die Deutsche Straßenmeisterschaft an einen Fahrer dieser Marke.


Siegesjahr 1936: stolzes Auto Union-Marketing

Mit den sportlichen Erfolgen konnte die Auto Union überzeugend ihre wichtigsten Kompetenzfelder demonstrieren: Aerodynamik, Leichtbau, Hochleistungsmotoren. Diese hochgezüchteten Spezialfahrzeuge verkörperten gleichzeitig die großen technischen Erfahrungen, die zum Höchstmaß gesteigerte Präzision der Bearbeitungsmethoden sowie das Können der in langjähriger Wertarbeit geschulten Mitarbeiter der Auto Union.
Quelle (bearbeitet): Audi AG

Newspost bearbeiten Newspost löschen  09:15 27.05.2009 von EBSON

Internationaler Bestseller aus Zwickau: Computerspiel "Crazy Machines"
Die Fakt-Software GmbH ist in Zwickau zu Hause. Mit dem Computerspiel Crazy Machines hat die Firma einen internationalen Bestseller auf dem Computerspielemarkt gelandet. Von diesem Computerspiel wurden bereits weit mehr als 550 000 Exemplare verkauft. Jetzt bekam die Firma, die von 4 jungen Informatikern 1999 gegründet wurde, für die Version der Spielkonsole Nintendo DS den höchsten deutschen Computerspielepreis "Bestes Mobiles Spiel" zuerkannt. Ausgezeichnet wurden qualitativ hochwertige sowie kulturell und pädagogisch wertvolle Spiele und Konzepte.

Newspost bearbeiten Newspost löschen  22:55 29.04.2009 von EBSON

Zwickau feiert! - 2009: "100. Geburtstag von AUDI" - 2010: "200. Geburtstag von Robert Schumann"
11.03.2009
Weithin bekannt ist inzwischen, dass vor 100 Jahren in Zwickau AUDI gegründet wurde. Weniger gegenwärtig ist allerdings, dass es in Europa nur 2 Großstädte gibt, auf deren Territorium 2 glänzende automobile Weltmarken geboren wurden!

Sowohl die Baden-Württembergische Landeshaupstadt Stuttgart mit MERCEDES BENZ und PORCHE als auch die ehemalige westsächsische Regierungsbezirkshauptstadt Zwickau mit AUDI und HORCH haben zwei weltweit glanzvolle automobile Marken hervorgebracht.

Für Zwickau kommt noch hinzu, dass bei HORCH im Auto Union Rennstall die ZWICKAUER SILBERPFEILE entstanden sind, die zusammen mit den MERCEDES-BENZ SILBERPFEILEN das Mass der Dinge des Grand-Prix-Rennsport von 1934 bis 1940 in der Welt waren. Namen wie z. B. Lang, Caracciola, Nuvolari, Rosemeyer, Stuck u.a. sind auch noch heute sehr bekannt.


2010 feiert Zwickau den 200. Geburtstag des weltbekannten Musikromantikers Robert Schumann.

Wie DDP gestern berichtete, wird am 8. Juni zum Geburtstags-Festkonzert die Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim in Zwickau aufspielen. Das Robert-Schumann-Fest vom 4. bis 12. Juni bietet darüber hinaus die Premiere der Oper «Genoveva» sowie Liederabende, Klavierkonzerte, Ausstellungen und ein Open-Air-Galakonzert.

Ab heute, Mittwoch, wird auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin erstmals dem überregionalen Publikum der Katalog zum Schumannjahr vorgestellt. Das Zwickauer Ausnahmetalent Elin Kolev wird am kommenden Sonntag auf der weltgrößten Tourismus-Messe Proben seines Könnens auf der Violine vorstellen. Der Zwölfjährige "Teufels"-Geiger aus Zwickau wird im April zu Konzerten in die USA reisen. Unter anderem wird er als Solist bei einem Konzert in der New Yorker Carnegie Hall zu hören sein.

Bis zum Jahr 2004 hat die Firma AUDI auch das Robert Schumann Haus, eine nationale Gedenkstätte in Zwickau, unterstützt. Seit vielen Jahren pflegt und präsentiert Audi Tradition zusammen mit den Traditionsgesellschaften Auto Union GmbH und NSU GmbH die umfangreiche und weit verzweigte Audi Historie.

Hardy Domingo

Newspost bearbeiten Newspost löschen  11:05 11.03.2009 von EBSON

100 Jahre Audi: Erinnerung an den 85. Todestag von Kommerzienrat Paul Fikentscher
Der Kaufmann und Unternehmer Paul Fikentscher wurde am 15. Mai 1861 in Zwickau geboren. Als Miteigentümer und Vorstand des Fikentscherschen Keramik Werkes hat er sich durch seine Betätigung für die Kreishauptmannschaft und die Stadt Zwickau hohes Ansehen erworben. Sein Wirken ist eng mit der Ansiedlung des Automobilbaus in Zwickau verknüpft. Sowohl bei der Gründung der HORCH- als auch der AUDI-Werke spielte er eine herausragende Rolle. Er starb am 4. Februar 1924 plötzlich auf dem Wege zum Münchner Hauptbahnhof an einem Herzinfarkt. Sein Engagement erfuhr sowohl in August Horchs Buch "Ich baute Autos" als auch im Nachruf der Audi AG vom 6.2.1924 im "Zwickauer Tageblatt" entsprechende Würdigung.


Ebenso bekundeten zahlreiche Einrichtungen und Verbände des Landes, der Stadt, der Region und der Rat der Stadt in Traueranzeigen, dass sie ihm ein ehrendes Andenken erhalten werden.


Paul Fikentscher hatte sich in zahlreichen Ehrenämtern, vor allem als Handelsrichter und Mitglied von städtischen Körperschaften, über fast ein Vierteljahrhundert lang betätigt. Stadtverordneter war er vom Dezember 1900 bis Februar 1908. Danach gehörte er dem Rate der Stadt als unbesoldetes Mitglied an. Im Mai 1911 wurde ihm der Titel eines königlich sächsischen Kommerzienrats verliehen. Er war zudem Major d. R. im kgl. sächs. Infantrie-Regiment Nr. 133 zu Zwickau.

Newspost bearbeiten Newspost löschen  22:54 10.02.2009 von EBSON