Bilder :: Cradle of AutoJewels: North of Zwickau-City

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Renaissanceportal der alten Posthalterei aus dem Jahr 1530. Das Geb├Ąude beherbergt heute ein Restaurant. Es befindet sich direkt gegen├╝ber der fast 800 Jahre alten Katharinenkirche.

Bild: ┬ę Archiv Margaretenhall
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Die Katharinenkirche, deren Wurzeln auf das Jahr 1219 zurückgehen. Die heutige Ansicht stammt aus dem Jahr 1465. In dieser Kirche predigten Thomas Müntzer und Martin Luther. Sehenswert ist der Flügelaltar aus dem Jahr 1518 von Lucas Cranach d.Ä. Wertvoll ist auch die Figur des auferstandenen Christus von Peter Breuer, erschaffen 1497.

Bild: ┬ę Archiv Margaretenhall
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Das Johannisbad wurde von 1859 bis 1869 im Stil des Historismus erbaut und mit all seinen Erweiterungen 1904 vollendet. Es ist ein Unikat besonderer Art und ist nach einer Sanierung mit UNESCO-Mitteln nahezu noch im Original erhalten.

Bild: ┬ę Archiv Margaretenhall
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Innenansicht des Johannisbades mit S├Ąulenhalle und Empore. Es hat ein faszinierendes Ambiente, was in der Totalen gut zu erkennen ist. Der Innenraum gleicht einer Kathedrale und ist im Original erhalten. Alles ist auf das Feinste restauriert.

Bild: ┬ę Archiv Margaretenhall
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Das wests├Ąchsische K├Ânig Albert Museum wurde 1914 eingeweiht. In diesem Geb├Ąude befindet sich das Stadtarchiv und die Ratsschulbibliothek, die zu den ├Ąltesten Bibliotheken Deutschlands z├Ąhlt. Sie existierte bereits vor dem Jahr 1500 und enth├Ąlt mehr als 200 mittelalterliche Handschriften, Briefsammlungen und einen gro├čen Fundus zur s├Ąchsischen Geschichte der Reformationszeit. Das Museum bildet den n├Ârdlichen Rahmen des ehemaligen Hindenburglatzes (heute: Platz der V├Âlkerfreundschaft).

Bild: ┬ę Archiv Margaretenhall
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Unmittelbar ├Âstlich des Museums befindet sich der Geb├Ąudekomplex der 1897 gegr├╝ndeteten Ingenieurschule f├╝r Maschinenbau und Kraftfahrzeugtechnik, heute Wests├Ąchsische Hochschule. Diese wundersch├Âne, solide und massive Geb├Ąude hat die Wirrnisse der Zeit fas vollkommen unbeschadet ├╝berdauert.

Bild: ┬ę Archiv Margaretenhall
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Weit ├╝ber die Grenzen Sachsens bekannt - Zwickaus "Neue Welt". Vor dem Bau der schmucklosen Stadthallen in Dresden und in der Fritz Heckert Metropole Karl-Marx-Stadt galt die Werbung:
Zwickaus "Neue Welt" - Sachsens gr├Â├čter Terassensaal - 3000 Personen fassend !

Die Neue Welt ist 1903 von Richard Harzer im reinen Jugendstil erbaut worden. Sie war der an der Leipziger Stra├če gelegene Teil eines Restaurantbetriebes, an das sich ein sch├Âner gro├čer Park anschloss. Durch ihre Ausstrahlung war die Neue Welt der Treffpunkt des gepflegten B├╝rgertums aus dem obers├Ąchsischen Raum mit Ausstrahlungskraft bis hin ins Bayerische. Fast alle politischen Gr├Â├čen der vergangenen 100 Jahre waren hier. Gro├če Shows und Sportveranstaltungen waren hier zu sehen. Noch in den 50ger Jahren fanden hier gro├če Boxk├Ąmpfe zwischen der Zwickauer Oberligaboxstaffel und der Boxabteilung des 1. FC N├╝rnberg statt.

Bild: ┬ę Archiv Margaretenhall
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Ansicht des Terrassensales der Neuen Welt Zwickau. Besonders reizvoll: Die Deckenkonstruktion wird von riesigen Damenfiguren des Jugenstils getragen. Im Original waren rings um die quadratischen S├Ąulen hochfeine geschliffene Bleikristallspiegel angebracht, die durch Messingrossetten gehalten wurden. An dem riesigen Kronleuchter und den Leuchten ├╝ber den Emporen hingen schwere, lange, geschliffene Bleikristalll├╝steketten. Das Geb├Ąude wurde in den 80ger Jahren grundsaniert, um die Bausubstanz zu sichern.

Bild: ┬ę Archiv Margaretenhall
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Im Zuge der Sanierung der 80ger Jahre wurden die schweren L├╝sterketten und Spiegel mit der Verlautbarung entfernt, sie seien alt und verbraucht und lie├čen sich nicht restaurieren.. Daf├╝r beschaffte man aus dem nahen Jablonetz (Tschechei) gl├Ąserne Lampenschalen und b├Âhmische Glasperlenketten.

Was jedoch weitestgehend unbekannt ist:

Der schwere L├╝ster aus der "Neuen Welt" verschwand bei der Rekonstruktion spurlos. Er erfreut mit seinem Glanz noch heute manchen Besucher irgendwo in Zwickauer Behausungen wie auch die aus der Zwickauer Marienkirche demontierte Silbermann-Orgel. Der liebe Gott wird die T├Ąter danach fragen. Der Ballsaal indes, mag dem unkundigen Betrachter wegen seiner Architektur begeistern. Doch die Herzen derjenigen Menschen bluten, die ├╝ber Generationen eng mit der Neuen Welt verwurzelt sind.

Bild: ┬ę Archiv Margaretenhall
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In diesem sch├Ânen Jugendstilhaus in der Leipziger Stra├če befand sich im Erdgeschoss urspr├╝nglich die Gastst├Ątte "Zum Bismark". das Haus geh├Ârte der Verwandtschaft von Richard Harzer. Hier wuchs nach dem Krieg der durch seine B├╝cher, das Kabarett "Akademixer" Leipzig und durch das MDR-Fernsehen bekannte Kabarettist Bernd Lutz Lange ("Magermilch und lange Str├╝mpfe") auf, der auch zur Harzerschen Verwandschaft geh├Ârt.

Bild: ┬ę Archiv Margaretenhall
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LASSET DIE SONNE NICHT ├ťBER EUREM ZORN UNTERGEHEN.